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Kaufleute erwarten Entschädigung wegen L76-Sperre

Wegen der L76-Sperre geht die Kundenfrequenz in Landeck zurück: Der Wettbewerbsnachteil könnte abgegolten werden.

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Die Schlossgalerie bei Landeck, die 2022 fertig gestellt werden soll, beschert den Kaufleuten im Talkessel spürbare Umsatzrückgänge.
© Wenzel

Landeck – „Die Landecker Straße ins Obergricht ist für die Stadt eine Lebensader.“ So bringt Apotheker Martin Hochstöger die Bedeutung dieser Straßenverbindung auf den Punkt. Dutzende Handelsbetriebe im Talkessel würden empfindliche Rückgänge der Kundenfrequenz und damit ein Umsatzminus spüren, weil die „Lebensader“ unterbrochen ist.

Im Frühjahr 2020 begannen die Arbeiten zum Bau der 722 Meter langen Schlossgalerie, die der Verkehrssicherheit dienen soll. Wiederholt gab es Steinschlag und Felsabbruch auf die Landecker Straße L76. Oberhalb dieser Straße befinden sich fast senkrechte Felswände – laut Geologen handelt es sich um instabilen „Landecker Quarzphyllit“.


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