Frau in Bayern nahm fremdes Baby aus Klinik an sich: Bewährungsstrafe

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Amberg – Eine 30 Jahre alte Frau ist im bayerischen Amberg zu einer eineinhalbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil sie im Jänner versucht hatte, ein Baby aus einer Säuglingsstation an sich zu nehmen. Sie hatte sich in der Klinik in Schwandorf als neue Hebammenschülerin ausgegeben. Die Vorsitzende Richterin ordnete am Dienstag nach Gerichtsangaben zudem die Unterbringung in der Psychiatrie an, ebenfalls auf Bewährung. Der Vorwurf lautet versuchte Entziehung Minderjähriger. Staatsanwalt und Verteidiger hatten in ihren Plädoyers ebenfalls Bewährungsstrafen für die Frau gefordert.

Den Ermittlungen nach war die Frau mit einem Schwesternkittel verkleidet in die Wöchnerinnenstation der Klinik eingedrungen. Als eine Pflegefachkraft, die gerade ein Kind wickelte, zu einer Patientin gerufen wurde, blieb die Frau allein im Zimmer. Sie nahm ein mobiles Bettchen mit einem Baby und schob es aus dem Raum. Mitarbeiter stellten sie wenig später zur Rede, wobei die Frau verwirrt gewirkt haben soll. Der Säugling war unversehrt geblieben. (dpa)

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