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Keine Freizeitwohnsitze beim Kitz Alpen Resort

Das Land bleibt bei seinem kategorischen Nein zu der Widmung von Freizeitwohnsitzen zur Finanzierung des Hotel-Projekts in St. Johann.

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Vier Häuser des Großprojektes in St. Johann, die zur Finanzierung als Freizeitwohnsitze gewidmet werden hätten sollen, werden jetzt aller Voraussicht nach dem Hotel zugeordnet.
© Visualisierung: Kitz Alpen Resort/Mika

Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Die Hoffnung, dass das Land beim Kitz Alpen Resort doch noch einlenkt, hat sich für St. Johanns Bürgermeister Hubert Almberger und die Projektbetreiber Fritz Unterberger und Hermann Oberreiter nicht erfüllt.

Wie berichtet, haben die beiden Kufsteiner Unternehmer in St. Johann einen 4-Sterne-Plus-Komplex mit zwölf Gebäuden und 269 Betten geplant. Vier in dieses Hoteldorf integrierte Gebäude sollten dabei Teil des Finanzierungskonzepts sein.

Die Entstehungsgeschichte im Bereich Berglehen ist lang: Waren ursprünglich 13 kleine Chalets, drei Appartementhäuser und ein Haupthaus mit insgesamt 85 Gästebetten geplant, so sieht ein bereits genehmigtes Projekt 18 Gebäude mit insgesamt 132 Betten vor. Für Letzteres sei aber laut Projektleiter Herbert Pircher kein Betreiber gefunden worden und durch die geringe Bettenanzahl sei das Projekt aller Voraussicht nach auch nicht wirtschaftlich erfolgreich zu führen gewesen. Aber bereits damals seien die vier Freizeitwohnsitze ein Teil des Kitz Alpen Resort gewesen.


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