Talkesselmanager in Landeck: Viele Baustellen für neuen Problemlöser

Ab Dezember bekommt Landeck mit dem Talkesselmanager einen neuen Kümmerer. Aus dem Budget macht man derzeit ein Geheimnis.

  • Artikel
  • Diskussion
Noch heuer soll der neue Talkesselmanager in Landeck seine Arbeit aufnehmen.
© Matthias Reichle

Von Matthias Reichle

Landeck – Neun haben sich auf die Ausschreibung beworben, vier wurden zum Hearing eingeladen, einen will man bis spätestens Dezember präsentieren: Es geht um den neuen Landecker Talkessel- bzw. Stadtmanager, der noch heuer seine Arbeit aufnehmen könnte. Donnerstagabend wurden die Pläne für das Projekt offiziell vorgestellt.

Es startet als Kooperation von Wirtschaftskammer, TVB TirolWest, Stadt Landeck und Leistungsgemeinschaft. Der neue Kümmerer soll künftig eine Vielzahl von Landecker Problemen in Angriff nehmen. Derzeit gebe es etwa eine Negativspirale bei den Leerständen, einen Frequenzverlust durch die Baustelle an der L76 und das Image der Stadt mache sie für jüngere Generationen uninteressant.

Seit Jänner wurde von den beteiligten Institutionen an der so genannten „Strategie 2032“ gearbeitet – mit dem Ziel, in einem ersten Schritt vor allem die innere Stadt aufzuwerten und die Marke Landeck zu stärken. Die Landecker sind aber auch aufgerufen, selbst Ideen einzubringen. Die Umsetzung wird Aufgabe des Talkesselmanagers sein, der mit Unterstützung einer Strategiegruppe Landeck „bis 2032 wieder aufblühen lassen“ soll. Man starte mit dem „starken Willen“, etwas weiterzubekommen, erklärte Landecks Bürgermeister Herbert Mayer. „Wir brauchen eine prosperierende Bezirksstadt“, unterstrich auch WK-Obmann Michael Gitterle. Davon profitiere auch der Tourismus, so TVB-Geschäftsführerin Simone Zangerl.

Aus dem Budget für den Talkesselmanager und dem Verteilungsschlüssel macht man derzeit ein Geheimnis. Es gebe ein Startbudget und einen Finanzierungsplan für fünf Jahre. Über Zahlen will man aber nicht sprechen. Auch um „keine Budgetdiskussion in der Bevölkerung anzustoßen“, hieß es.


Kommentieren


Schlagworte