Nutzung für Pavillon vor dem Landestheater gefordert

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© Rudy De Moor

Innsbruck – Die Debatte über die künftige Nutzung des leerstehenden Pavillon-„Würfels“ am Platz vor dem Tiroler Landestheater nimmt wieder Fahrt auf. Die Innsbrucker NEOS lehnen eine Nutzung des Würfels lediglich als WC-Anlage – wie dies rund um den Masterplan Gehen, das angedachte Busleitsystem und die Platzneugestaltung rund um das „Kulturquartier“ diskutiert wird – vehement ab. „Das wäre vermutlich der teuerste WC-Bau Österreichs“, meint GR Julia Seidl. „Das Gebäude gehört der Stadt, wir können die Spielregeln der Nutzung bestimmen.“ Die Stadt müsse über eine Investition ins Gebäude nachdenken, „um es überhaupt wieder u. a. gastronomisch nutzbar zu machen“ und zugleich künftigen Pächtern mit „angemessenen Konditionen“ entgegenkommen.

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Lassenberger fordert ebenfalls eine „aktive Bespielung“ des Gebäudes durch die Stadt. Inzwischen gebe es wieder Anfragen von Unternehmern, „die dort gerne wieder etwas realisieren wollen“, etwa einen Gastrobetrieb. (TT)


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