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Neue Leitlinien für Umgang mit Missbrauch und Gewalt in der Kirche

Österreichs Bischofskonferenz hat die Leitlinien für den Umgang mit sexueller, psychischer und spiritueller Gewalt adaptiert. Die Diözese Innsbruck setzt auf Kurse zur Bewusstseinsbildung.

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Die Unabhängige Opferschutzkommission der österreichischen Kirche hat seit dem Jahr 2010 bei 2515 Fällen – davon passierte rund ein Fünftel in Tirol – zugunsten der von Missbrauch Betroffenen entschieden.
© imago

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Das Verhältnis der katholischen Kirche zu Missbrauch in ihren Einrichtungen und durch Männer und Frauen aus ihren Reihen war auch in Österreich lange durch Verharmlosung, Täuschung und Geheimhaltung geprägt. Im Jahr 2010 sollte sich das ändern, die heimische Bischofskonferenz erließ Richtlinien für den Umgang mit sexueller, psychischer oder spiritueller Gewalt. Am 1. September trat eine überarbeitete Version der Rahmenverordnung in Kraft, unter anderem soll die Präventionsarbeit verstärkt werden. Die Diözese biete solche Kurse und Schulungen bereits seit einiger Zeit an.


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