Ehrliche Finderin nach einem Jahr um 10.000 Euro reicher

Die Kärntnerin hatte vor einem Jahr in einer Kirche 10.000 Euro Bargeld gefunden. Da niemand Anspruch erhob, geht das Geld nun an die Finderin.

  • Artikel
  • Diskussion

Klagenfurt – Eine Kärntnerin ist nach einem Jahr Wartezeit um 10.000 Euro reicher. Die Kleine Zeitung berichtete am Sonntag über die Frau, die vor einem Jahr in einer Kirche 10.000 Euro in bar gefunden hatte. Anschließend brachte sie das Geld zum Fundamt Klagenfurt. Mehreren Aufrufen zum Trotz hat sich nie jemand gemeldet und nach einem Jahr gehe das Geld in den Besitz des Finders über, bestätigte das Fundamt auf APA-Nachfrage. Ein Betrag in dieser Höhe sei auch für sie außergewöhnlich.

Das Geld hatte über ein Jahr in einem Tresor außerhalb des Fundamts gelagert. Gefunden hatte es die Frau in einer Klagenfurter Kirche in einem Kuvert zwischen Büchern und Prospekten und sich anschließend korrekt verhalten, denn ab zehn Euro ist jeder gesetzlich verpflichtet, einen Fund abzugeben. Sonst mache man sich strafbar, so eine Mitarbeiterin des Fundamts. (APA)


Kommentieren


Schlagworte