Gedenken in Rotholz an den legendären Kaplan Ludwig Penz

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Hans Egger, Johanna Ihler und Peter Grünbichler (v. l.) am Eingang zur Rotholzer Schulkirche.
© Zwicknagl

Rotholz – „Löscht den Geist nicht aus“ war ein Leitwort des legendären Rotholzer Kaplans Ludwig Penz, der von 1951 bis 2013 an der Landeslehranstalt Rotholz segensreich wirkte und landauf, landab geschätzt war.

Als er mit fast 100 Jahren im Jahr 2013 verstarb und als großer Notburga-Verehrer bei der Notburgakirche in Eben seine letzte Ruhestätte fand, war man sich beim Absolventenverein der Lehranstalt rasch einig: Wir schaffen einen Erinnerungsort. „Und dieser ist jetzt beim Eingang zur Schulkirche“, freut sich Peter Grünbichler als Obmann des Absolventenvereins. Und an seiner Seite hat er Hans Egger, der ein besorgter Wegbegleiter des Kaplans war. Eine große Anzahl an Schriften hat in den vergangenen Jahren gewissenhaft Johanna Ihler aus Eben gesichtet. Eine kleine Auswahl davon wird es am Erinnerungsort geben.

Nach einem festlichen Gottesdienst von Bischof Hermann Glettler und dem emeritierten Erzbischof Alois Kothgasser am Sonntag, 12. September, um 17 Uhr in der Rotholzer Schulkirche wird Autor Martin Kolozs sein Buch „Ein Hirte nach dem Herzen Gottes“ präsentieren. In seinem Werk zeigt er markante Wegstationen des Rotholzer Kaplans, der durch seine vielen Vorträge, Besinnungstage, Wallfahrten, Taufen und Bergmessen über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurde, auf. Nicht von ungefähr kam der Ausspruch des Alpbacher Pfarrers Franz Bachmaier: „Diesen Priester für das Volk müsste man seligsprechen.“ Seine Fröhlichkeit und sein unerschütterliches Gottvertrauen bleiben seinen Wegbegleitern in dankbarer Erinnerung. (zw)


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