Corona-Eklat in Brasilien: FIFA leitete Disziplinarverfahren ein

Die FIFA rief sowohl Gastgeber Brasilien als auch Argentinien dazu auf, detaillierte Informationen zu den Vorfällen rund um das abgebrochene WM-Quali-Spiel abzuliefern.

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Nach dem WM-Quali-Match zwischen Brasilien und Argentinien gibt es Gesprächsbedarf.
© NELSON ALMEIDA

Zürich – Zwei Tage nach dem Corona-Eklat beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband offiziell ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet. Nach der Auswertung des offiziellen Spielberichts wurden die beteiligten Mannschaften aufgefordert, nähere Informationen dazu zu liefern, wie es zu dem Spielabbruch kommen konnte, teilte die FIFA am Dienstag mit.

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Die Informationen würden gesammelt und dann gründlich von der Disziplinarkommission der FIFA ausgewertet. Weitere Informationen dazu werde es zu gegebener Zeit geben.

Das Spiel der Fußball-Erzrivalen war am Sonntag nach wenigen Minuten zunächst unterbrochen und dann abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatten Beamte der brasilianischen Gesundheitsbehörde Anvisa das Spielfeld betreten, um drei argentinische Spieler wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz zu holen.

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Die Premier-League-Profis Emiliano Martinez (Aston Villa), Cristian Romero und Giovanni Lo Celso (beide Tottenham) sowie der nicht eingesetzte Emiliano Buendia (Aston Villa) sollen bei der Einreise nach Brasilien nicht angegeben haben, dass sie sich in den 14 Tagen zuvor in England aufgehalten hatten. In diesem Fall hätten sie wegen der Corona-Beschränkungen nicht einreisen dürfen. (APA, dpa)


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