Wacker trauert um verstorbenen Ex-Präsident Erwin Steinlechner

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War mehrfach Wacker-Präsident: Erwin Steinlechner (†).
© FC Wacker IBK

Innsbruck – Der FC Wacker Innsbruck trauert um Ex-Präsident Erwin Steinlechner, der im 93. Lebensjahr verstorben ist.

Der ehemalige Hauptschuldirektor und Bezirksschulinspektor leitete die Geschicke beim Tiroler Traditionsclub erstmals von 1968 bis 1979. In diese Ära fallen der Pokalsieg 1970 sowie der erste Meistertitel 1971. Er war Initiator und Wegbereiter für die Spielgemeinschaft mit der WSG Wattens, um den Verein als Präsident der SPG Swarovski Wacker Innsbruck auch finanziell auf sichere Beine zu stellen. Mit vier Meistertiteln und vier Pokalsiegen stieß der eiserne Verhandler, der oft als „Sparefroh“ bezeichnet wurde, hier auf einen goldenen Boden. Der Königstransfer hieß damals Kurt Jara, der von Innsbruck nach Valencia gewechselt ist.

Steinlechner, von 1977 bis 1983 auch Gemeinderat der Stadt Innsbruck, ging 1991 als Bezirksschulinspektor in Pension, um seinem Herzensclub noch zweimal helfend zur Seite zu springen: Einmal (1993) löste er kurzfristig den erkrankten Präsidenten Fritz Schwab beim FC Wacker in der Profiabteilung ab, ein Jahr darauf und nach der Affäre um Klaus Mair leitete er beim damaligen FC Tirol die Geschicke, bis sich 1995 mit Jürgen Bodenseer ein neuer Präsident gefunden hatte.

„Ich kann mich erinnern, dass er mich als junger Spieler von der Austria zurückkaufen musste“, schwelgt Mittelfeldstratege Werner Schwarz in Erinnerungen über den Ex-Präsi, unter dem er Mitte der 70er-Jahre diente: „Er war sehr clever und streng. Aber wir sind immer gut miteinander ausgekommen. Wir werden ihn in Erinnerung behalten“, spricht Schwarz stellvertretend für viele. (TT)


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