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Lockerungen bei Lokführern: „Es drohen Zustände wie bei den Lkw“

Gewerkschafter warnt im Fall von EU-Lockerungen vor „Vagabunden-System“ bei Lokführern und kritisiert fehlende Arbeitszeitkontrollen.

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Die Gewerkschaft sieht keinen Bedarf für den grenzüberschreitenden Einsatz von Lokführern und warnt vor möglichen Folgen für die Sicherheit.
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Von Max Strozzi

Innsbruck – Um die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene zu verbessern, will die EU unter anderem den grenzüberschreitenden Einsatz von Lokführern forcieren. Bisher werden Lokführer an den Landesgrenzen häufig gewechselt, schildert vida-Gewerkschafter Gerhard Tauchner. Ein Grund für den Lokführertausch sind die unterschiedlichen Sprachen. Schließlich muss beispielsweise der Schienenbetreiber in Italien mit dem Lokführer problemlos kommunizieren können – davon hängt auch die Sicherheit ab. Sollen Lokführer daher beispielsweise für Fahrten in Italien eingesetzt werden, müssen sie Italienisch-Kenntnisse auf B1-Niveau vorweisen und über eine italienische Triebfahrzeugerlaubnis verfügen, so Tauchner.


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