Enttäuschung nach Absage an Wolfs-Abschuss bei Hechenberger

  • Artikel
  • Diskussion (8)
LK-Präsident Hechenberger kritisiert das Wolfs-Gremium.
© APA

Innsbruck – Jene Wölfe, die heuer Dutzende Schafe gerissen haben, sind bereits weitergezogen. Und weil kein „Problemtier“ mehr da ist, gibt es auch keine Empfehlung für eine Entnahme. Diese Entscheidung der vom Land Tirol eingesetzten Beutegreifer-Kommission sorgt für Kopfschütteln.

In Gremium und Gesetzes-Änderung seien „große Hoffnungen“ gesetzt worden, sagt Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger. „Diese haben sich nicht erfüllt. Die Ernüchterung ist groß, die Stimmung aufgeladen.“ Da es nach wie vor keine Handhabe gebe, frage er sich, „ob der Umweg über das Fachkuratorium der richtige ist“ oder nicht doch die Schonung von Wölfen aufgehoben werden muss.

„Wir werden eine ausführliche Klärung einfordern“, so Hechenberger. „Denn wie wir in den nächsten Almsommer gehen, ist entscheidend. Bisher wurden wir immer mit neuen Stellen und Gesetzen vertröstet, die nicht praxistauglich sind bzw. keinen Beitrag zur Lösung des Problems leisten. Da erwarte ich mir ganz klar eine bessere Arbeit.“ (bfk)


Kommentieren


Schlagworte