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Oberländer Fasnachten drängen sich im Jahr 2023

Imst, Nassereith, Fiss, Wenns und Tarrenz haben sich geeinigt, heuer nicht in die Fasnacht zu gehen. Thaur und Axams entscheiden erst noch.

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Die Imster Buabefasnacht wird von 2022 auf den 5. Februar 2023 verschoben. Es gibt dann Ausnahmen für ältere Jugendliche.
© Böhm

Innsbruck – Es war absehbar. Schon im Vorfeld ihrer gemeinsamen Sitzung hörte man bereits heraus, dass die Voraussetzungen für eine mögliche Fasnacht in diesem Winter zu unsicher sind. Und so haben sich nun die Vertreter von Imst, Nassereith, Fiss, Wenns und Tarrenz darauf geeinigt, heuer darauf zu verzichten. Zu umfassend sind die Vorbereitungsarbeiten, zu unklar die zu erwartenden Rahmenbedingungen. In Thaur und Axams stehen nach wie vor die Termine im Februar 2022 – allerdings werden auch dort demnächst noch die Gremien befasst. Im Oberland – und speziell im Bezirk Imst – könnte es damit 2023 zu einem Gedränge kommen.

„Es geht darum, Solidarität zu zeigen, Zusammenhalt und Zusammenarbeiten“, betont der Imster Fasnachtsobmann Uli Gstrein das gute Klima zwischen den Fasnachtskomitees im Oberland. Man habe sich schon im Vorfeld darauf geeinigt, entweder alle oder keiner solle 2022 in die Fasnacht gehen. Und man wolle sich schon im September absprechen, damit nicht die Vorbereitungen beginnen und plötzlich zwei Tage vor der Veranstaltung Nein gesagt werden muss.


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