Fremdparker-Debatte: Kritik an grüner Verkehrspolitik in Innsbruck

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GR Mariella Lutz.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – In der Debatte über gravierende Probleme mit „Fremdparkern“ in Innsbrucker Anwohnerparkzonen (die TT berichtete) übt GR Mariella Lutz (ÖVP), Obfrau des Innsbrucker Verkehrsausschusses, harsche Kritik an den Grünen: Hauptursache für den seit Jahren steigenden Parkdruck in der Innenstadt sei die „stetige Reduktion“ der zur Verfügung stehenden Parkplätze durch Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl. Und sollte die innere Kernzone an der Oberfläche gänzlich parkplatzfrei werden, wie es die grüne Vision einer autofreien Innenstadt vorsehe, würden sich durch die Verlagerung der abgestellten Fahrzeuge der Innenstadtbewohner der Parkdruck in den angrenzenden Zonen massiv erhöhen und die Nutzerkonflikte weiter „drastisch zunehmen“, glaubt Lutz.

Auch GR Gerald Depaoli spricht von „grüner Parkplatzvernichtungspolitik“. Zudem fehle es an Parkplätzen am Stadtrand, die es Pendlern ermöglichen würden, „ihr Auto außerhalb zu parken, um dann mit einem guten Angebot an Öffis in die Innenstadt zu gelangen“. (TT, md)


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