Ringer-Stadtderby zwischen Hötting und Arzl wechselt die Halle

Nach zwei Jahren Pause steigt am Samstag (19.30 Uhr) wieder das Innsbrucker Derby zwischen AC Hötting und AC Vollkraft Innsbruck – diesmal allerdings in Hötting West.

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Das Ringer-Derby zwischen Hötting und Arzl gibt es seit den 1970er-Jahren, die Höttinger (hier Stefan Margic 2017/rot) haben Heimvorteil.
© De Moor

Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Endlich wieder Derbyzeit, heißt es in den Innsbrucker Stadtteilen Hötting und Arzl. Die beiden Erzrivalen AC Hötting und AC Vollkraft Innsbruck duellieren sich am Samstag (19.30 Uhr/Sporthalle Hötting West) in der Ringer-Bundesliga erstmals nach der zweijährigen Corona-Pause im Stadtderby. Es geht ums Prestige.

Für die Höttinger, die Heimrecht haben, steht in der Vorbereitung noch eine Extraportion Arbeit auf dem Programm. Weil im altehrwürdigen Vereinsheim aufgrund der Corona-Auflagen nur 50 Fans zugelassen worden wären, steigen die Wettkämpfe diesmal in der Sporthalle Hötting West. „Damit ist es möglich, dass bis zu 200 Fans dabei sind“, erklärte Hötting-Obmann Franz Pitschmann, der auf die 3-G-Regel verweist und schon wieder „heiß“ aufs Derby ist. Mit dem Inzinger Leihringer Dominik Gastl und dem Iraner Omid Ghafarian habe man zwei Asse im Ärmel. „Die Arzler sind aber in der Favoritenrolle, sie haben zum Auftakt gegen Söding gewonnen“, erzählte Pitschmann. Doch wie heißt es so schön: Ein Derby hat eigene Gesetze.

In die Höhle des Löwen müssen indes Michael Wagner und Co. Die Ringer des RSC Inzing gastieren morgen im oberen Play-off bei Meister Wals. „Wir werden Gas geben“, sagte Inzing-Coach Thomas Krug kämpferisch.


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