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TT-Leitartikel: Heilige Kuh Dieselprivileg

Wer sich weigert, den Menschen entlang der Inntal- und Brennerautobahn mehr Lebensqualität, weniger Lärm und sauberere Luft zu verschaffen, beweist lediglich, dass der Kampf gegen den Transit nicht oberste Priorität besitzt.

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Mario Zenhäusern

Leitartikel

Von Mario Zenhäusern

In der Vorwoche durchquerte der „Connecting Europe Express“ (CEE) Österreich. Die europaweite Initiative soll die Bedeutung des Schienenverkehrs für klimafreundliche Mobilität und Transport in der EU in den Vordergrund rücken. Also Werbung für den Umstieg von der Straße auf die Schiene machen – im Personen- wie auch im Güterverkehr.

Was an und für sich wie ein lobenswertes Unterfangen klingt, ist in Wahrheit an Zynismus kaum zu überbieten. Zwar nimmt die EU viel Geld in die Hand für die Realisierung des Brennerbasistunnels (BBT), der in Zukunft einen Teil des Transitverkehrs schlucken und so die Tiroler Probleme lindern soll. Gleichzeitig unterlässt es Brüssel aber, die nötigen Voraussetzungen für die angestrebte Verlagerung des Warentransports auf die Schiene zu schaffen.


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