Freiwillige Hände schufen Fließer Sportarena

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Zahlreiche Besucher verfolgten am Sonntag den Festakt zur Eröffnung des Fließer Sport- und Freizeitzentrums Kalvari.
© Wenzel

Fließ – „Was hier geleistet und vor allem wie es geleistet wurde, ist einzigartig“, hob Bürgermeister Alexander Jäger gestern Sonntag im Fließer Sport- und Freizeitzentrum Kalvari hervor. Hunderte Besucher kamen zur Eröffnungsfeier, auch um die multifunktionale Anlage zu besichtigen. Geplant hat sie der Fließer Architekt Andreas Marth, der rund um das Fußballfeld auch einen Beachvolleyballplatz, zwei Tennisplätze, Leichtathletik-Anlagen, Boulderwand, „Chillecke“ für die Jugend sowie Lagerräume für die Viehzuchtvereine, den Motorradclub und den Fasnachtsverein integriert hat. Zudem wurde das angrenzende Schwimmbad ausgebaut.

Tirolweit einzigartig dürfte der Anteil an Eigenleistungen sein, die in der nagelneuen Sportarena stecken: Die Fließer Vereine leisteten 17.600 freiwillige Stunden, wie Baukoordinator Wolfgang Kathrein vom FC Fließ schilderte. „Die Vereine haben zum Beispiel 600 Laufmeter Mauer betoniert und den Innenausbau im Clubhaus übernommen.“ Die Vereine steuerten, so Kathrein, Eigenleistungen im Wert von 800.000 Euro bei. Gearbeitet wurde abends und am Wochenende – von Juni 2019 bis heuer im Juni. Für die Verköstigung der Freiwilligen sorgten Frauenteams.

Die Gemeinde steuerte neben Geld- auch Sachleistungen bei. Die „Gemeindepartie“ etwa leistete rund 20.000 Arbeitsstunden. Zu danken habe man, so Bürgermeister Jäger, „allen voran Altbürgermeister Hans Peter Bock“. Dieser habe das Megaprojekt über Jahre konsequent verfolgt und baureif gemacht.

Im Gesamtbudget von 5,3 Mio. Euro stecken Regional- und Landesförderungen ebenso wie der Erlös aus dem Verkauf des alten Sportplatzes in der Fließer Au. (hwe)


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