Buch über Kaplan Ludwig Penz: Ein Seelsorger für das Volk

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Peter Grünbichler, der emeritierte Erzbischof Alois Kothgasser, Martin Kolosz, Georg Eder und Bischof Hermann Glettler (v. l.).
© Zwicknagl

Rotholz – „Wir brauchen normale Heilige, wie es Ludwig Penz war“, sagte Bischof Hermann Glettler bei der Präsentation des Buches über den legendären Rotholzer Kaplan, der im Jahr 2013 im Alter von fast 100 Jahren verstarb.

Kaplan Penz hatte von 1951 bis zu seinem Lebensende an der Landeslehranstalt Rotholz und darüber hinaus gewirkt. „Er hatte eine große Portion Witz und Humor“, bestätigte der emeritierte Erzbischof Alois Kothgasser, bei dessen Hausfrau sich der Kaplan immer wieder erkundigte, „wie es dem Luis geht“. Vor Überraschungen sei man bei diesem engagierten Priester, der laut LLA-Direktor Josef Norz „mit Rotholz verheiratet war“, nie sicher gewesen. Autor Martin Kolozs zeigte auf, dass er sich zwei Jahre mit dem Leben von Kaplan Penz befasst habe, ehe das Buch jetzt auf den Markt kam. Bei der Spurensuche haben ihn Schwester Konstantia Auer und Johanna Ihler tatkräftig unterstützt. „Es gibt wenige Bücher über einen einfachen Pfarrer. Wir haben hiermit dieses Bedürfnis bedient“, stellte Tyrolia-Verlagsleiter Gottfried Kompatscher fest.

„Der Kaplan hat sich vom fordernden zum fördernden Seelsorger entwickelt“, sagte Georg Eder als Obmann des Absolventenvereins, der mit Geschäftsführer Peter Grünbichler immer hinter der Buch-Idee stand. Derzeit zählt der Verein mehr als 7000 Mitglieder. (zw)

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