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„Lockdown wäre katastrophal“, 2022 drohen mehr Pleiten

Heiß-kalt für die Corona-Bewältigung durch die Regierung gibt es vom Kammer-Chef der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Herbert Houf.

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Von Alois Vahrner

Wien, Salzburg, Innsbruck – Zwischen Lob für Österreichs Regierung, dass es in kaum einem anderen Land so umfangreiche Corona-Hilfen gegeben habe, bis hin zur Kritik, dass die Abwicklung vielfach zu kompliziert und zu langsam gelaufen sei (auch vom Tiroler Kammer-Chef Klaus Hilber) reichten bisher die Reaktionen aus der Wirtschaft: „Die Wahrheit liegt in der Mitte, wir waren weder Superstars noch schlecht“, sagt KSW-Präsident Houf gegenüber der TT. In der Corona-Ausnahmesituation sei es wichtig gewesen, rasch und massiv zu helfen. Das habe die Regierung gemacht und dabei „auf Tempo statt Qualität, wo dann das Geld viel später geflossen wäre“, gesetzt.

Die Aussage des Finanzministers zu Beginn der Pandemie, „Koste es, was es wolle“, sei psychologisch extrem wichtig gewesen. „Der Weltuntergang ist nicht eingetreten, im Gegenteil ist Österreich bisher sehr gut durch die Krise gekommen, obwohl uns Covid jetzt schon eineinhalb Jahre im Bann hält.“


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