Antigentests schlugen in Tirols Schulen nur 21-mal an

Zum Start der Covid-Schultestungen wurden in Tirol 15 positive Fälle bestätigt. Impf-Anmeldungen sind noch bis 17. September möglich.

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Ob das gerade begonnene Schuljahr wieder in eine Home-Schooling-Sackgasse führen könnte, ist aus heutiger Sicht noch völlig offen.
© Böhm

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – 97 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrpersonen blieben dem Schulstart in Tirol bereits am Montag fern, weil sie mit dem Corona-Virus infiziert waren, die TT berichtete. Gestern langten schließlich die vorläufigen Ergebnisse der Antigentests ein, welche an den einzelnen Schulstandorten im Rahmen der vom Bildungsministerium ausgearbeiteten dreiwöchigen Sicherheitsphase montags im Schulbereich durchgeführt wurden.

Demzufolge schlugen die Antigentests in Summe in 21 Fällen an. Von diesen Verdachtsfällen wurden in Folge 15 per PCR-Test als aktiv positive Coronavirus-Infizierte bestätigt. Zwei Kontrolltestungen fielen negativ aus. In vier Fällen war das Ergebnis gestern noch offen. Diese Zahlen bestätigte das Büro von Bildungslandesrätin Beate Palfrader (VP).

Mit Spannung wird heute auch vom Krisenstab des Landes das Ergebnis der gestern durchgeführten PCR-Tests an den Schulen erwartet. Diese sollten bereits in der Früh vorliegen. Der dritte Schultest (ein Antigentest) soll dann wie geplant am Freitag erfolgen. Was das Ergebnis der montäglichen Testrunde betrifft, so spricht Einsatzstabsleiter Elmar Rizzoli davon, dass man dieses Ausmaß „zahlenmäßig erwartet“ habe.

Erwarten dürfen die Kinder der fünften und sechsten Schulstufe ab Ende September auch die Auslieferung der von Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) angekündigten IT-Endgeräte (Laptops und Tablets). Diese (in Tirol rund 14.000) gehen – gegen einen gewissen Selbstbehalt – in den Besitz der Schüler über und sollen den Unterricht und das Lernen digitaler machen. Pech haben, wie berichtet, jene Schulstandorte, die sich für ein Windows Tablet entschieden haben. Hier musste die Ausschreibung wiederholt werden. Aus diesem Grund kommt es auch zu Verzögerungen in der Auslieferung. Frühestens soll diese im November erfolgen. Laut Bildungsdirektion seien in Tirol rund 20 Prozent aller Schulstandorte betroffen.

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Noch bis kommenden Freitag, den 17. September, läuft indes die Anmeldefrist für die schulinternen Corona-Impftage. Noch ist völlig offen, wie viele der über 12-Jährigen sich hierzu bereit erklären. Bis dato tappen die Schulen bezüglich der Durchimpfung an den einzelnen Standorten mangels Daten völlig im Dunkeln. Eine verpflichtende Meldung ist nicht vorgesehen. Zumal die Testpflicht – vorerst – für alle Schüler gilt.


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