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K1-Management sorgt weiter für Verwirrung

Das Kontaktmanagement wurde schon oft als zu rigide kritisiert. Es lähme die Wirtschaft und auch die Schule. Bei letzterer hat gestern die Bundesregierung festgelegt, dass K1-Personen sich nach fünf Tagen freitesten können. Die Wirtschaft fordert das auch außerhalb der Schule.

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Das Virus soll draußen und Kontaktpersonen zu Hause in Quarantäne bleiben. K1-Personen nützte bis gestern auch kein negativer Test.
© imago

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Sitzt Fritzi in der Volksschule oder im Kindergarten neben einem positiv getesteten Kind, wird er trotzdem nur Kontaktperson 2 und muss nicht in Quarantäne, weil er unter zehn Jahre alt ist. Außerhalb der Schule sieht die Sache anders aus. Übernachtet Fritzi bei seinem Schulkollegen, dessen Eltern positiv getestet werden, kann Fritzi, auch wenn er unter zehn ist, K1-Person werden und in Quarantäne müssen.

„Die meisten Schüler stecken sich zu Hause an“, sagt Landesschulärztin Claudia Mark. Selbst die Expertin, die sich intensiv mit den Quarantäneregeln auseinandergesetzt und gestern die Abstimmung für Tirol mit dem Bund gemacht hat, räumt ein, „dass das alles sehr komplex ist“. Noch dazu gebe es Abweichungen von den Regeln.


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