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Technologie aus Tirol: Plan für die Quantenzukunft

Technologie aus Tirol soll bald in Quantencomputern weltweit stecken. Die junge Firma ParityQC expandiert kräftig. Innsbruck könnte internationale Quanten-Drehscheibe werden.

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Physikprofessor Wolfgang Lechner und Investment-Expertin Magdalena Hauser entwickeln Baupläne für den Computer der Zukunft.
© Rita Falk

Von Nina Werlberger

Innsbruck – Wo Supercomputer zu langsam sind, will die Innsbrucker Tech-Firma ParityQC Tempo machen. Das Unternehmen entwickelt Baupläne für den Computer der Zukunft, den Quantencomputer. Im TT-Gespräch kündigen die beiden Gründer Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser ein starkes Wachstum ihrer jungen Firma an. Aktuell wird in Deutschland expandiert, in München wurde ein erster Standort eröffnet. In der Folge sind weitere Schritte ins Ausland geplant. Auch der Sitz in Innsbruck, wo das Start-up in der Hofburg Quartier bezogen hat, soll ausgebaut werden. Von derzeit 14 Mitarbeitern soll in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit der deutschen Tochterfirma auf rund 100 aufgestockt werden, kündigt Hauser an.

Sein Ziel hat sich das Gründer-Duo hoch gesteckt – angepeilt wird die Weltmarktführerschaft beim Geschäft mit der Quantenoptimierung. ParityQC baut selbst keinen Quantenrechner, vielmehr liefert die Firma den Hardware-Herstellern die Blaupausen dafür. International gebe es keine vergleichbare Erfindung, erklärt Lechner.


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