Der SC Arlberg verteilte Ehrenringe

Nach einer weiteren erfolgreichen Saison schritt man beim SC Arlberg zur Bilanz und bedankte sich bei vielen. Ex-ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und Weltcup-Läuferin Nina Ortlieb bekamen eine besondere Auszeichnung.

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Ehrenringe gab es von Vizepräsident Stefan Jochum (l.) und Präsident Josef Chodakowsky (r.) für Ex-ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (in Gold) und für Rennläuferin Nina Ortlieb (in Silber).
© Toni Zangerl

Von Toni Zangerl

St. Anton – „Ehre, wem Ehre gebührt“ lautet stets das Motto im Skiclub Arlberg (SCA). Und so lud man sportliche Größen, Gönner und Funktionäre im Rahmen der 121. Generalversammlung am vergangenen Samstag in die Sennhütte. Und dabei gab’s eine Premiere in Form einer völlig neuen Auszeichnung: Mit Ehrenringen in Gold und Silber wurden Ex-ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und Weltcup-Läuferin Nina Ortlieb geehrt. Viele weitere Ehrungen gab es für langjährige Mitglieder, angeführt von Rudi Tschol, der 60 Jahre dem SCA treu ist.

SCA-Präsident Josef Chodakowsky dankte Schröcksnadel für seine Verdienste für den gesamten Arlberg, die in der Ski-WM 2001 zum 100. Geburtstag des SCA gipfelten. Der Ehrenring in Gold mit der Nummer 1 freute den Ex-ÖSV-Präsidenten. „Ich nehme diese Auszeichnung mit Freude an, aber nicht für mich allein, sondern für alle im ÖSV, die mitgearbeitet haben. Allein bist du nichts, zu zweit eine Macht.“

Leistungsabzeichen in Gold: Linus Walch (alpin) und Freestyler Valentin Rainer.
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Apropos ausgezeichnet: Dieses Prädikat gilt auch für die Zusammenarbeit und das Ziel, den Nachwuchs zu fördern. „150 Kinder werden in den vier SCA-Orten St. Anton, Stuben, Zürs und Lech von professionellen Trainern ganzjährig betreut. 195.000 Euro lässt sich der SCA dies kosten. Und Erfolge sind die Bestätigung: Nina Ortlieb, Christian Borgnaes, Linus Walch, Magnus Walch, Magdalena Egger (Alpin) sowie Valentin Rainer (Freeride) mischten im vergangenen Winter in Weltcups erfolgreich mit. Und wurden dafür mit den Leistungsabzeichen in Gold geehrt.

Große Pläne hat man auch in puncto Training mit der Errichtung einer permanenten Trainingsstrecke in St. Anton zusätzlich zur bereits bestehenden Anlage (Flexen-Arena) in Zürs, die bekanntlich bereits erfolgreich die Weltcup-Taufe erlebte. Und die auch weiterhin mit Parallelbewerben einen fixen Platz im alpinen Weltcupkalender haben sollte, wofür sich Schröcksnadel als neuer FIS-Vizepräsident starkmachen will. Knapp 200.000 Trainingsfahrten wurden dort allein im vergangenen Winter absolviert.

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Für Kontinuität sorgte die Wahl des SCA-Vorstandes. Für die hervorragende Arbeit wurde das Team mit Präsident Josef Chodakowsky, Stellvertreter Stefan Jochum, Schriftführerin Wilma Himmelfreundpointner und Kassier Gerhard Eichhorn einstimmig wiedergewählt. Eichhorn konnte erfreut über Einnahmen (488.000 Euro) berichten, 195.000 Euro gehen dabei an die Landesverbände TSV und VVS sowie den ÖSV. „Da fließt aber wieder viel Geld zurück an die Vereine und die Jugendförderung“, sagte Eichhorn.

Sportliche Höhepunkte am Arlberg und im SCA werden heuer die Weltcup-Parallelbewerbe in Zürs am 13./14. November sein, gefolgt von der Ski-WM der Junioren 2021/22.

Leistungsabzeichen in Gold: Christian Borgnaes, Magdalena Egger (beide alpin).
© Toni Zangerl

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