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Schutz für „Ungeimpfte“: Mückstein verteidigt die Masken-Regelungen

Der Tiroler Wirtschaftskammerchef Walser plädiert für eine einheitliche Richtlinie – notfalls für die generelle FFP2-Maskenpflicht. Der Gesundheitsminister will „Ungeimpfte“ schützen.

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Die unterschiedlichen Regelungen zur Maskenpflicht im Handel sorgen weiter für kontroversielle Diskussionen.
© imagos

Von Peter Nindler

Innsbruck – Eigentlich sollten heute die Corona-Richtlinien für die Wintersaison präsentiert werden. Doch gestern wurde noch zwischen Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (VP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) intensiv verhandelt. Dabei geht es inhaltlich gar nicht mehr um die Tourismus-Regelungen, darüber dürfte Einigung herrschen. Vielmehr drängt Mückstein auf weitere Verschärfungen. Die ersten, wie die FFP2-Maskenpflicht u. a. in Lebensmittelgeschäften und für Ungeimpfte im Handel, sind seit Mittwoch in Kraft.

Experten bezweifeln allerdings, dass dies ausreicht, denn auf den Intensivstationen wird es enger – vor allem in Wien, Nieder- und Oberösterreich. 822 Patienten werden derzeit in den Spitälern behandelt, 202 davon intensivmedizinisch. Wien verschiebt bereits Operationen. Mückstein will sich offenbar von der ÖVP Zugeständnisse herausverhandeln. Davon hängt die Präsentation des Tourismusfahrplans ab. Ob sich das heute noch ausgeht, ist fraglich.


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