Renate Hölzl: „Radweg soll über Unterpeischlach führen“

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Für den Radweg im Iseltal gibt es mehrere Streckenvorschläge.
© Blassnig

St. Johann i. W., Huben – Der Matreier Bürgermeister Andreas Köll rechnet bereits mit einer behördlichen Genehmigung seiner Variante für den Iseltal-Radweg zwischen St. Johann i. W. und Huben (auf Matreier Gemeindegebiet). Dazu würde der naturnahe Uferbegleitweg an der Isel auf drei Meter verbreitert und asphaltiert.

Ein Äschen-Laichgebiet sollte demnach durch eine neue Ausweichstrecke umfahren werden: Der Radweg müsste vorher von der Isel weg und bis zur Kienburger Landesstraße und an dieser ein Stück entlanggeführt werden und dann wieder zur Isel zurückkehren.

Diese rechtwinkligen „Haken“ würden für Renate Hölzl, Obfrau von Osttirol Natur (ON), allerdings nicht nur ein unnötiges Sicherheitsrisiko bedeuten: „Die letzten Reste von Auwäldern an der Isel gingen verloren.“ Hölzl plädiert für eine Streckenführung des Radweges über Unterpeischlach, wie sie der Tourismusverband im Vorjahr bereits vorgeschlagen hat und ausarbeiten hat lassen. Profitieren würden nicht nur die Wanderer auf dem Iseltrail. „Auch die bäuerliche Gastronomie dort mit Buschenschank und Hofladen könnte mit einer deutlichen Frequenzsteigerung rechnen.“ (bcp)


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