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Daniela Weiskopf: Man kann auch von Viren fasziniert sein

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Wissenschaftsminister Heinz Faßmann gratuliert der Tirolerin Daniela Weiskopf zur hohen Auszeichnung für ihre Forschungen.
© USTA

Für die gebürtige Kematerin Daniela Weiskopf (40) dürfte es der bisherige Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Karriere sein. Seit 2009 arbeitet sie am renommierten „La Jolla Institute for Immunology“ in Kalifornien, wo sie seit 2020 auch als Assistenzprofessorin tätig ist. Am Samstag wurde die Forscherin von Wissenschaftsminister Heinz Faßmann mit dem „Junior Principal Investigator“-Award ausgezeichnet. Weiskopf hat mit ihrer im Fachjournal Science veröffentlichten Arbeit gezeigt, dass harmlose Erkältungen das Immunsystem gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wappnen können. Sie und ihre Kollegen fanden heraus, warum in rund der Hälfte von untersuchten Blutproben aus den Jahren 2015 bis 2018, also lange vor dem ersten Auftreten des neuen Coronavirus, eine Reaktion der T-Zellen gegen SARS-CoV-2 nachweisbar ist.


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