Früherer Osram-Chef Olaf Berlien löst Carlos Lange als Innio-CEO ab

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Olaf Berlien.
© CHRISTOF STACHE

Jenbach – Einen Wechsel an der Unternehmensspitze gab der Jenbacher Gasmotorenhersteller Innio am Montag in einer Aussendung bekannt. Demnach wird der frühere Osram-CEO Olaf Berlien ab 1. Oktober neuer President und CEO der Tiroler Firma. Der bisherige Geschäftsführer Carlos Lange bleibt dem Unternehmen erhalten, wechselt jedoch in den Beirat. Dieser Schritt war schon länger geplant und erfolgt auf eigenen Wunsch, hieß es.

Berlien hat umfassende Erfahrung im Anlagenbau der Gas- und Ölindustrie sowie in der Automobil- und Halbleiterindustrie. In den vergangenen 30 Jahren war er in führenden Positionen als Vorstand und Geschäftsführer von Technologiefirmen wie IBM, Carl Zeiss, Thyssenkrupp Technologies und ThyssenKrupp Elevator sowie Exyte tätig. Zuletzt fungierte er sechs Jahre lang als CEO von Osram, einem weltweit führenden Hersteller in der halbleiterbasierten Licht- und Sensorindustrie.

Der bisherige Innio-CEO Carlos Lange wechselt auf eigenen Wunsch in den Beirat.
© innio

Carlos Lange wird Innio in seiner neuen Funktion bei der strategischen Entwicklung beratend unterstützen. „Lange hat bei Innio in den vergangenen Jahren eine starke Wachstumsgeschichte geschrieben und mit der Etablierung neuer Technologien, wie zum Beispiel dem Wasserstoffbetrieb, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt", wird Innio-Chairman Peter Grosch in der Aussendung zitiert.

„Olaf Berlien wird an die erfolgreiche Arbeit von Carlos Lange anknüpfen und den Wachstumskurs von Innio vorantreiben", so Grosch. Mit ihm an der Spitze werde der Betrieb seine führende Position weiter ausbauen und die Energiewende erfolgreich mitgestalten.

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Innio, Anbieter von Gasmotoren und Dienstleistungen für die Energieerzeugung und Gasverdichtung mit erneuerbaren Gasen, Erdgas sowie auf Basis von Wasserstoff, erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 3500 Mitarbeiter. (TT.com)


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