Vorderes Zillertal: Sammelzentrum für drei Gemeinden nimmt Form an

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Der bauliche Rahmen fürs neue Wertstoffsammelzentrum in Fügen steht. Bis Dezember soll auch der Innenausbau fertig sein.
© Sachse/Egger

Fügen, Fügenberg, Hart – Der Bau des neuen Wertstoffsammelzentrums (WSZ) Vorderes Zillertal schreitet voran. Die Dachkonstruktion ist fertig und der Rohbau somit planmäßig ausgeführt. Das haben die drei Gemeinden Fügen, Fügenberg und Hart i. Z. zum Anlass genommen, um eine Firstfeier auszurichten. Auch zahlreiche Vertreter der umliegenden Gemeinden folgten der Einladung und machten sich ein Bild vom Baufortschritt. Ihr besonderes Augenmerk lag auf der neuen Tierkadaverstation, die alle elf Gemeinden im vorderen Zillertal gemeinsam am Standort Fügen errichten.

„Der bauliche Rahmen steht – in den nächsten zweieinhalb Monaten gilt es nun, ihn mit moderner Technik zu füllen und das WSZ als zeitgemäße und bürgerfreundliche Abfalllösung fertigzustellen. Wenn alles weiterhin so problemlos verläuft, eröffnen wir wie geplant Anfang Dezember“, sagt Fügens Bürgermeister Dominik Mainusch. Dabei verlassen sich die Bauherren auf die Expertise regionaler Unternehmen.

Während diese am WSZ auf die termingerechte Fertigstellung hinarbeiten, bereitet man in den Gemeindeämtern die Einführung der bargeldlosen Abrechnung mittels Servicekarte vor. „Die Kosten werden über die Servicekarte direkt an die jeweilige Gemeinde übertragen und bei der nächsten Rechnung berücksichtigt. Das Kassieren vor Ort fällt dadurch weg, was dem Fachpersonal mehr Zeit für die Betreuung der Kunden und der Anlage lässt“, erklärt Josef Egger, Gemeinderat in Fügen und als Obmann des Umweltausschusses Teil des Projektteams.

Rund 7200 Bürger sollen ab Dezember von der neuen Anlage mit 16 Großcontainern profitieren. In vier der Container wurden eigene Pressen eingebaut, um die Abfälle zu verdichten und so Transportfahrten zu sparen – wie seitens der Abfallwirtschaft Tirol Mitte erklärt wird.


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