Die Junge Uni in Innsbruck feiert 20 Jahre Wissenschaft

Seit ihrer Gründung 2001 hat die Junge Uni in Innsbruck ihr Angebot stets erweitert. In den kommenden Jahren will sie auch dezentral präsenter sein.

  • Artikel
  • Diskussion
Die Junge Uni bietet verschiedenste Programme an.
© Uni Innsbruck

Innsbruck – Vor 20 Jahren wurde an der Universität Innsbruck die erste Kinderuni Österreichs gegründet. Seither haben über 150.000 Kinder und Jugendliche an den interaktiven Programmen der Jungen Uni teilgenommen.

„Kinder und Jugendliche von 5 bis 19 Jahren für Wissenschaft und Forschung begeistern“, so lautete bei der Gründung 2001 das Konzept der Jungen Uni. Was den beiden Gründern Altrektor Hans Moser und dem ehemaligen Innsbrucker Bildungsstadtrat Lothar Müller gelang. „Bisher haben wir insgesamt 2150 Veranstaltungen durchgeführt. Besonders die jüngeren Kinder sind davon begeistert“, sagt die langjährige Leiterin der Jungen Uni, Silvia Prock, am Donnerstag in einer Pressekonferenz.

Während des Schuljahres bietet die Kinderuni Programme für Schulklassen an, in den Ferien findet die so genannte Sommer-Uni statt. „Als wir 2002 mit dem Sommerangebot begonnen hatten, gab es lediglich acht unterschiedliche Veranstaltungen“, weiß Prock. Inzwischen seien es allein in diesem Jahr 80 davon.

Um in der Zukunft noch mehr Kinder auch aus dem ländlichen Raum zu erreichen, seien derzeit Pop-up-Unis im Einsatz. „Wir fahren mit einem Anhänger an unerwartete Standorte“, erklärt Vizerektor Bernhard Fügenschuh. Dort werden mit den Kindern vor Ort beispielsweise Raketen gebastelt. „Oft können auch die Professoren noch etwas von den Kindern lernen.“ (rosa)


Kommentieren


Schlagworte