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Tiroler Soziale Dienste: 2,1 Mio. Euro für 500 leerstehende Betten

Finanzierung der Flüchtlingsgesellschaft TSD wirft Fragen auf. Peinlich: Ihr Anwalt wurde von Kammer gesperrt.

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Damit die TSD 500 Plätze für Notfälle vorhalten, erhalten sie vom Land 2,1 Millionen Euro jährlich.
© Rottensteiner

Von Peter Nindler

Innsbruck – Nach außen hin ist es ruhig geworden rund um die Flüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste (TSD). Im Dezember des Vorjahres hat Carolin Porcham die Geschäftsführung übernommen, intern beschäftigen die TSD aber weiterhin Rechtsstreitigkeiten, u. a. mit dem Betriebsrat über die Besetzung des Aufsichtsrats. Und da stolperten die TSD jüngst in eine pikante Geschichte. Wie Porcham gegenüber der TT erklärt, hat sie im heurigen Jahr für dieses Verfahren einen im Arbeitsrecht sehr versierten Anwalt engagiert. Nur: Dieser Anwalt ging über Jahre in einer anderen Angelegenheit äußerst aggressiv gegen das Land vor und hatte seinerzeit auch Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) persönlich geklagt. Also keine besonders gute Optik.


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