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100 Jahre AK Tirol – 100 Jahre Kampf um Gerechtigkeit

Seit einhundert Jahren setzt sich die AK Tirol für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein und konnte viele Verbesserungen erzielen. Trotzdem wird immer wieder versucht, die Arbeiterkammern zu schwächen und die Rechte der Beschäftigten zu beschneiden.

1932 fand im umgebauten und modernisierten Gebäude in der Maximilianstraße die erste AK-Vollversammlung statt.
© AK Tirol

Österreich wird von den Menschen als ein gerechtes Land empfunden, das zeigte zuletzt eine IFES-Umfrage im Auftrag der AK. Und doch wird einiges als sehr ungerecht empfunden, etwa die Verteilung von Vermögen, das Steuersystem, wer wichtige Jobs und Posten bekommt, wer den Klimawandel verursacht und wer die Folgen zu spüren bekommt sowie der Zugang und die Preise für Wohnraum.

AK hilft seit 100 Jahren

„Die IFES-Umfrage zeigt aber auch: Die AK hat Konzepte, wie man Ungerechtigkeiten beseitigen kann. Sie macht sich seit 100 Jahren für die Gerechtigkeit stark“, betont AK Präsident Erwin Zangerl.

Am 26. Februar 1920 beschloss die konstituierende Nationalversammlung das Gesetz über die Errichtung von Kammern für Arbeiter und Angestellte. Diese sollten den Handelskammern als „gleichwertige Partner“ gegenüberstehen. Ziel der AK war und ist es, bessere Rechte für Beschäftigte durchzusetzen.

Hofburg, 1. Tor, 1. Stiege links, 1. Stock: In zwei Räumen in der im Krieg für Versorgungszwecke umfunktionierten Hofburg in Innsbruck wurde 1921 mit der Arbeit begonnen.
© AK Tirol

Meilensteine

Von Sozialversicherung und 40-Stunden-Woche über Lehrlingsausbildung und Mitbestimmung in den Betrieben bis hin zu Karenzgeld oder dem Schutz von Leiharbeitskräften: Vieles wurde erreicht!

Der Schutz der Beschäftigten, Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitnehmer- und Konsumentenschutz wurden auf Basis unzähliger Initiativen der AK ausgebaut. Die Mitglieder erhalten bei der AK kostenlos Information und Beratung und bei Bedarf Rechtsvertretung. Zudem hat die Sozialpartnerschaft wesentlichen Anteil daran, dass Österreich zu den zehn wirtschaftlich reichsten und friedlichsten Ländern der Erde gehört.

Zum Jubiläum der AK Tirol erschienen: „WISO History – Land im Umbruch, Tirol in den 1920er Jahren“. Mit teils unveröffentlichten Aufnahmen. Jetzt kostenlos anfordern unter presse@ak.com
© AK Tirol

„Dennoch werden Arbeitnehmervertretungen immer noch in Frage gestellt. Steuerflucht, Konzentration des Kapitals, die Frage der gerechten Besteuerung, aber auch der massive Strukturwandel in der Wirtschaft stellen uns vor große Herausforderungen“, so AK Präsident Zangerl. „Wir wollen diesen Prozess positiv begleiten und mitbeeinflussen. Es darf zu keiner Spaltung unserer Gesellschaft kommen. Denn unser aller Wohlstand beruht auf Toleranz, Solidarität, fairem sozialen Ausgleich und gegenseitiger Wertschätzung. Diese demokratischen Werte gilt es zu sichern und auszubauen.“

Geschichte zum Nachlesen

1921 – 2021: Zum 100-Jahr-Jubiläum der AK Tirol gibts viele Infos in gedruckter Form. So hat die AK Tirol das Magazin „WISO History – Land im Umbruch, Tirol in den 1920er Jahren“, eine Sonderausgabe der Wirtschafts- und sozialstatistischen Informationen (WISO) veröffentlicht, in dem die wichtige Rolle der AK Tirol in den 1920er-Jahren behandelt wird. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen werden aufgezeigt, zahlreiche historische Aufnahmen geben einen Eindruck über diese schwierige Zeit. Gleich anfordern! Das Magazin ist kostenlos erhältlich unter presse@ak-tirol.com oder als Download auf www.ak-tirol.com. Im historischen Bildband „100 Jahre Kampf um Gerechtigkeit – Die Geschichte der Arbeiterkammer Tirol“ (erhältlich im Buchhandel), wird die Geschichte der AK seit 1921 umfassend beleuchtet.


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