Keine Zeit zum Durchatmen: Hypo Tirol feiert Comeback in der AVL

Die AVL-Rückkehr für das Hypo Tirol Volleyballteam hat es in sich: Trotzdem könnten die „jungen Wilden“ die Liga rocken.

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Auf Hypos Volleyballer Finn Örley und Co. wartet gleich beim Auftakt in der AVL ein hartes Auswärtsspiel in Klagenfurt.
© Schönherr

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Nach drei Jahren in der Deutschen Bundesliga (2018–20) meldet sich das Hypo Tirol Volleyballteam am Samstag in Klagenfurt (16.30 Uhr) nach dem erfolgreichen Aufstieg in der höchsten rot-weiß-roten Volleyballliga (AVL) zurück. Mit viel Mut, jugendlicher Leichtigkeit und dem routinierten Trainer-Fuchs Stefan Chrtiansky.

„Die ersten vier Runden haben es gleich in sich“, erklärte Headcoach Chrtiansky grinsend mit einem Blick auf die ersten vier Wochen: Klagenfurt (auswärts), Weiz (heim), Sokol Wien (auswärts) und Hartberg (heim). Alles direkte Gegner, die eher im unteren Drittel der AVL-Tabelle zu finden sein könnten. Für Chrtiansky kein Grund, in Panik zu geraten: „Jetzt schauen wir einmal, wo wir stehen. In Klagenfurt können wir locker aufspielen.“ Studenten- statt Profitruppe – das macht auch der Trainerlegende Spaß: „Zu sehen, mit welcher Energie die Jungs an die Sache rangehen, das tut einem selber gut.“

Und es gibt keinen Grund, warum die jungen Wilden – rund um Routinier Daniel Koncal – nicht auch die AVL rocken könnten. Obwohl Coach Chrtiansky mehrfach betont, dass in Sachen Technik und Tempo der Sprung ein großer sein wird: „Die Basis haben wir gelegt, ich habe gute Entwicklungsschritte gesehen. Es tut uns sicher nicht schlecht, dass wir auswärts starten. Daheim, mit den Familien, wird es ein anderer Druck sein.“

Eine Stufe tiefer wird der VC Mils (2. Liga) erst am 2. Oktober am Parkett auflaufen.


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