Damen-Doppelpack mit Stadt-Derby zum Auftakt

Die Damenvolleyball-Bundesliga startet morgen in die neue Saison – mit alten Bekannten, aber vielen neuen Gesichtern in allen zehn Teams.

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Auf in die neue Saison – wie im Vorjahr wollen Tirols Volleyballerinnen (Bild TI-Volley) auch heuer wieder möglichst oft jubeln.
© Jakob Gruber

TI-wellwasser-volley – Neuer Name, neues Glück? Alle Jahre wieder starten die TI-Damen mit veränderter Vereinsbezeichnung. Dabei blieb trotz vier Neuzugängen insgesamt vieles beim Alten – trotz noch jüngerem Team als im Vorjahr. „Unser Weg ist auf die Zukunft ausgelegt. Die Legionärinnen ergänzen“, sagt Trainer Roe Her-nandez vor seiner siebenten Saison bei der TI. Mit Platzierungen als Zielen hält sich der Kubaner trotz Erreichen des Halbfinales im Vorjahr deshalb zurück: „Ich könnte jetzt eine Zahl nennen, aber wenn es Verletzungen oder Covid-Erkrankungen gibt, ist alles wieder anders. Ich sage: Es geht um eine Entwicklung. Das ist ein Prozess. Wir arbeiten, arbeiten, arbeiten – das zahlt sich am Ende aus.“ Das Gleiche gelte auch für das zweite Team in der zweiten Bundesliga, das morgen in der USI-Halle gegen Dornbirn eröffnet, danach fällt der AVl-Auftakt gegen Salzburg. Kein Titelaspirant – Hernandez zählt Linz, Sokol/Post und Graz auf –, aber mit vier neuen Legionärinnen verstärkt ein schwerer Gegner.

Darauf folgt am Sonntag bereits die nächste Partie – im ÖVV-Cup, der in Innsbruck von Inzing (Landessportcenter, 14 Uhr) gegen Wels eröffnet wird und am USI (16 Uhr) mit dem ersten Saison-Derby gegen den VC Tirol einen ersten Höhepunkt erreicht.

VC Tirol – Den ersten Spitzenplatz hat der VC Tirol bereits vor dem Start in seine nunmehr 13. Bundesliga-Saison: Mit sechs Neuzugängen verzeichnen die Innsbruckerinnen so viele wie kein anderes AVL-Team. „Viel Arbeit, aber zuletzt lief es schon sehr gut“, sagt Trainer Facundo Mornado vor seinem dritten Saisonstart mit dem VCT. Bei einem Turnier in Carcare (ITA) etwa. Da war man bis ins Finale vorgestoßen. Zwei Neue, Lotte Groninger und Alksistis Karafoulidou, wurden zudem als beste Auf- bzw. Diagonalspielerin ausgezeichnet.

Dass es gleich mit einem Doppelpack losgeht, morgen in Bisamberg, am Sonntag gegen die TI im Cup, kommt Morando entgegen: „Alle sind frisch. Je mehr Spiele wir jetzt haben, umso besser.“ Im Vorjahr hatte man Auftaktgegner Bisamberg zweimal mit 1:3 besiegt. „Die Saison ist noch lang, mal schauen, was passiert“, sagt der Argentinier, „die Liga ist heuer mehr denn je offen.“ Ziel sei es, die Finalspiele zu erreichen, zudem wolle man sich wieder international präsentieren, also einen Europacup-Platz erspielen. In der Favoritenrolle sieht Trainer Morando Cup- und AVL-Titelverteidiger Linz trotz fünf Neuer und ohne die Tirolerin Nikolina Maroš (Münster/GER). Im Vorjahr gelang es dem VCT jedoch, eine Siegesserie des Meisters zu stoppen. (sab)


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