Ausdauer-Events in Tirol: Nicht nur die Läufer erobern die Innenstadt

Innsbrucker Stadtlauf, Imster Radmarathon, Enduro One: Das letzte September-Wochenende ruft die Hobby-Sportler auf Tirols Wege.

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So sah es 2019 beim Innsbrucker Stadtlauf aus, heuer erwartet man sich weniger Zulauf.
© Webhofer

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Auch wenn das bunte Laub schon von den Bäumen fällt, so schnell winkt dem Tiroler Lauf- und Radsportjahr noch kein sportlicher Herbst zum Ausklingen. Doch bevor der Oktober mit den letzten Events reizt, lockt der Altweibersommer heute und morgen noch einmal ins Freie.

Innsbrucker Stadtlauf: Anders als viele andere Events in der aktuellen Phase hält der Klassiker in der Tiroler Landeshauptstadt seine Türen für Kurzentschlossene offen. „Wir haben die Frist für die Anmeldung bis kurz vor Start verlängert“, erklärte Organisator Dieter Hofmann. Damit sind heute Nachmeldungen bis eine Stunde vor Start möglich – der Hauptlauf über die zehn Kilometer startet ebenso um 16 Uhr (Landestheaterplatz) wie der Staffelbewerb sowie der „Genusslauf“ über 5 km. Zwei Stunden zuvor beginnt der Familien-, um 14.30 der Schülerlauf. Beide Male kann man sich vor Ort noch seine Startnummer abholen. Darauf hoffen die Veranstalter, denn der einst mit bis zu 2000 Teilnehmern gespickte Traditionslauf stellt sich aufgrund der aktuellen Lage nur auf 500 Aktive bei den Bewerben ein.

Imster Radmarathon: Während der Stadtlauf schon im Vorjahr bewusst in den September abwanderte und den Baustellen auswich, steigt der fünfte Imster Radmarathon morgen (ab 7.30 Uhr) als Notlösung mit gut vier Monaten Verspätung. Dafür darf man sich nun wortwörtlich im jetzigen Termin sonnen. Die Hauptstrecke führt dabei über 110 Kilometer und 2300 Höhenmeter von Imst weg rund um das Tschirgant-Massiv. Für weniger Ambitionierte warten zwei etwas leichtere Varianten über 90 km (1300 Hm) sowie über 70 km (700 Hm).

Enduro One: Weniger bergauf als vielmehr bergab führen die Wege beim heutigen Downhill-Rennen im Bikepark Innsbruck in Mutters. Nach den Auftakt-Rennen geht es im morgigen Hauptbewerb richtig zur Sache. Über eine Strecke von 20,5 Kilometern sind 1710 Downhill-Höhenmeter mit einem Aufstieg von 540 Hm garniert. Dabei beruft sich das OK-Team auf die beim Crankworx gewonnene Erfahrung. „Natürlich spielt es uns in die Hände“, meinte Organisator Georg Spazier.

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Kolsass Classic: Nichts wird es heute mit dem Mountainbike-Rennen in Kolsass. Der Grund sind die Differenzen rund um Start- und Zielbereich. „Da das westlich vom Friedhof gelegene Grundstück durch den Grundstückseigentümer für die Abhaltung des Rennens nicht zur Verfügung gestellt wird, ist das Rennen leider abzusagen“, so RSV-Weer-Kolsass-Obmann Franz Puckl.


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