Der FC Wacker muss ohne zwei Taktgeber zu den Rotjacken

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Nach abgesessener Rot-Sperre im Cup steht Marco Knaller morgen beim GAK wieder im Wacker-Tor.
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Die 0:1-Pokalniederlage in Amstetten ist abgehakt, ärgert die Schwarzgrünen vor dem morgigen Liga-Gastspiel beim GAK aber immer noch. „Weil wir das Spiel dominierten und ein ganz klares Chancen-Plus verzeichneten“, blickte gestern Wacker-Coach Daniel Bierofka noch einmal kurz zurück auf das Dienstag-Gastspiel in Niederösterreich, bevor er heute mit seiner Mannschaft in den Bus Richtung Steiermark steigt. Der GAK hat so wie die Innsbrucker eine bittere Pokalpleite zu verdauen. Gegen die WSG Tirol mussten sich die Grazer bekanntlich 2:4 geschlagen geben.

Für die beiden Traditionsclubs hat die zweite Liga mehr denn je Priorität und Punkte im direkten Duell haben besonderen Wert. Beim FC Wacker steht morgen wieder Marco Knaller im Tor. Der FCW-Einser-Goalie saß in Amstetten die Rot-Sperre aus der Partie gegen Liefering ab und löst damit wieder den verlässlichen Alex Eckmayr ab. Zwei Taktgeber fehlen im Tiroler Aufgebot – Mittelfeld-regisseur Fabio Viteritti, der am Kreuzband operiert wurde, und Kapitän Lukas Hupfauf, der sich im Pokalspiel einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog. „Diese beiden Ausfälle wiegen natürlich schwer“, meinte Bierofka, der entsprechende Alternativen aus seinem Kader schöpft.

Okan Aydin könnte Viteritti ersetzen, für Hupfauf würde sich Florian Jamnig wieder in der Abwehr anbieten oder „Marathon-Mann“ Alex Joppich rechts hinten spielen. Dann dürfte Merchas Doski wieder einmal von Beginn an in der FCW-Verteidigung spielen. Egal, in welcher Formation der FC Wacker in der Grazer Merkur-Arena gegen den GAK aufläuft, die Tiroler stehen als Aufstiegskandidat wie in jedem Spiel der zweiten Liga schwer unter Zugzwang.

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