Repair Café und Modeschau statt Wegwerfen in Jenbach

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Ehrenamtlich, mit viel Freude und Können reparierten gestern Jenbache­r kaputte Geräte beim Repair Café.
© Knoflach-Haberditz

Jenbach – Mit ein paar gekonnten Handgriffen, dem nötigen Know-how und einer Portion Geduld läuft das Gerät wieder wie geschmiert. „Bin ich froh, dass die Kamera wieder funktioniert“, sagt ein Jenbacher. Er ist mit einem kaputten Gerät zum Repair Café im Somweberhaus in Jenbach gekommen und mit einem funktionierenden wieder nach Hause gegangen. Ein breites Lächeln war da inklusive.

Reparieren statt Wegwerfen wird für viele immer wichtiger – das zeigte auch das Interesse in Jenbach. Vor allem im Bereich Elektro-Reparaturen und bei Textilien gab es für die freiwilligen Helfer und Experten viel zu tun. Das Repair Café wurde im Rahmen der Umwelt- und Mobilitätswochen in Jenbach veranstaltet. Gut kamen aber nicht nur die vielen reparierenden Hände an, sondern auch das Engagement der Schüler aus Rotholz. Sie brachten nämlich bäuerliche Produkte und selbstgebackene Kuchen sowie Krapfen für alle Besucher des Repair Cafés vorbei.

Das Motto „Aus Alt mach Neu“ haben sich auch die Schüler der Volksschule Jenbach zu Herzen genommen. Sie haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und mit Hilfe von Restmaterialien sowie Plastikmüll aus alten Kleidungsstücken moderne Mode geschaffen. Die Schüler haben sich dabei an dem belgischen Designer Tom Van der Borght orientiert, der für seine ausgefallenen Kreationen bekannt ist. Bei einer so genannten „Upcycling“-Modeschau im Veranstaltungszentrum präsentierten sie gestern ihre Werke und das Publikum zeigte sich restlos begeistert. (TT, emf)

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