CEOs For Future: Chefs drängen auf CO2-Preis

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Berthold Kren (Lafarge Zementwerke, v. l.), Christiane Brunner, Birgit Kraft-Kinz und Wolfgang Anzengruber (Vorstand CEOs For Future).
© Paris Tsitsos

Wien – Die Bepreisung von CO2 wird von Klimaökonomen als eine zentrale Maßnahme gesehen, um die Klimakrise zu managen. Derzeit sind aber erst 35 Prozent der nationalen CO2-Emissionen aus den energieintensiven Wirtschaftssektoren vom Europäischen Emissionshandel (Emission Trading System – EU-ETS) umfasst.

Oft werden Unternehmen als Gegner einer CO2-Bepreisung angeführt. Ein Preis für CO2 könne aber auch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn machen. Das hat sich der gemeinnützige Verein „CEOs For Future“ zum Thema gemacht und gemeinsam ein Positionspapier zur CO2-Bepreisung erarbeitet. Dieses Papier werde von zahlreichen Mitgliedsunternehmen unterstützt. „Die Klimakrise ist eine enorme Chance, unser Wirtschaftssystem auf neue Beine zu stellen“, sagt der frühere Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber, Vorstand des Vereins „CEOs For Future“. Die Mitglieder halten eine Bepreisung von CO2 für alle Bereiche der Wirtschaft und der Gesellschaft bereits ab dem Jahr 2022 „aus wirtschaftlicher Sicht für unumgänglich“. So werde die dringend nötige Dekarbonisierung gefördert, zudem könne der Faktor Arbeit entlastet werden. (TT)

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