Regionalmanagement Imst verpasst sich neue Strategie

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Manuel Flür, Manfred Riedl, Brigitte Flür und Markus Mauracher (v. l.) lenke­n das Regionalmanagement Imst (Regio Imst) in die Zukunft.
© Parth

Roppen – Die aktuell laufende Förderperiode machte bereits 4,7 Millionen Euro an Fördermitteln aus EU-Töpfen locker und löste dadurch stattliche 8 Millionen Euro an regionaler Wertschöpfung aus. Auf dieser beeindruckenden Zwischenbilanz wollen sich die Macher des Regio Imst aber nicht ausruhen. Sie haben einen breit angelegten und mehrstufigen Beteiligungsprozess angeworfen, an dessen Ende eine neue, regionale Entwicklungsstrategie stehen wird. Helfend, quasi als „guter Geist“, steht Manfred Riedl zur Verfügung. Der pensionierte Landesstatistiker und Tiris-Vater Riedl sieht seine Rolle als „Input-Geber“, der mit fachlichem Wissen zu Rate gezogen werden kann, denn ganz im Sinne des EU-Leader-Gedankens soll die neue Strategie „bottom up“ sein, also von der Bevölkerung ausgehen.

Manuel Flür hat bereits Kontakt zu „Opinion-Leadern“, also zu Meinungsbildnern, in der Region Imst aufgenommen: „Die Rücklaufquote zeugt von sehr großem Interesse.“ Mittlerweile hat auch die Imster Wirtschaftskammer an ihre Mitglieder via Newsletter das Angebot zur Mitgestaltung unterbreitet. „Alle Imster Bürger können sich an der Umfrage, wohin sich unsere Region in Zukunft entwickeln soll, beteiligen. Den entsprechenden Link findet man auf unserer Homepage www.regio-imst.at“, ruft Regio-Geschäftsführer Markus Mauracher zu reger Beteiligung auf.

Nicht nur, weil er selbst dort wohnt, sondern „weil es Sinn macht“, ist seit Neuestem auch Wildermieming mit im Boot der 24 Imster Gemeinden, freut sich Mauracher. „Es gibt dazu einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss. Wir heißen Wildermieming herzlich willkommen“, blickt Mauracher über die Bezirksgrenze nach Innsbruck-Land. Er erwarte sich durchaus auch Synergien, weil das Mieminger Plateau nun auch als Einheit betrachtet werden könne. (top)

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