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TT-Leitartikel: Vorsicht Baustelle im Euregio-Büro

Eigentlich bräuchte die Euregio in Brüssel eine starke Vertretung und ein gut vernetztes Büro. Doch das Gegenteil ist der Fall, das Tirol-Büro dümpelt so dahin. Dass in Immobilien statt in Know-how für Lobbying investiert wird, spricht Bände.

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Peter Nindler

Leitartikel

Von Peter Nindler

Das gemeinsame Büro der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino in Brüssel ist eine Dauer-Baustelle. In mehrfacher Hinsicht. Offenbar wurde in den vergangenen Jahren mehr in den millionenschweren Ankauf von Nachbargebäuden hineingesteckt als in die inhaltliche Weiterentwicklung der Tiroler „EU-Botschaft“. Darüber hinaus erweisen sich die stets als Schnäppchen angepriesenen Immobilieninvestitionen nachträglich als Flop. Impulse gehen vom Euregio-Büro hingegen schon seit ewigen Zeiten keine mehr aus. So vermisst der Landesrechnungshof eine klare Priorisierung der Aufgaben, die Ziele für die jeweiligen Aufgaben sind weder qualitativ noch quantitativ definiert.


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