Kitzbüheler Lauf-Oktober: Einmal Streif ist nicht genug

Mausefalle und retour: Was beim 4. „inov-8-Descent-Race+“ Programm ist, ist bei der ersten „World Extreme Run Challenge“ nur ein Teil der Übung.

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Auch im Sommer fletscht die Kitzbüheler Streif ihre Zähne.
© Michael Werlberger

Kitzbühel – So sperrig der Veranstaltungsname klingt, so einfach sind die Spielregeln. Beim „inov-8-Descent-Race+“ am Samstag heißt es die mythenumrankte Streif so schnell wie möglich zu bezwingen – in Laufpatschen und freilich nur bis zur Mausefalle.

Der 2018 erstmals zur Austragung gelangte Bewerb wartet heuer mit zwei nicht unwesentlichen Neuerungen auf. Es wird nicht nur bergab, sondern auch bergauf gelaufen – und zwar erstmals in Zweier-Teams (Damen, Herren, Mixed), wobei die Teilstrecken aufgeteilt werden. Nennungen bis 1. Oktober über www.ueberall.cc

Zwei Wochen später, am 16. Oktober, rückt die Streif erneut ins Zentrum des Interesses – und diesmal fletscht die (winterliche) Originalstrecke ihre Zähne. Start bei der von Ex-Extremsportler Sepp Resnik initiierten „World Extreme Run Challenge“ ist um 11 Uhr im Herzen Kitzbühels beim Rathaus, ehe der beschwerliche Weg hinauf über Zielsprung, Schrägfahrt, Hausberg, Seidlalm, Mausefalle bis zum Start führt, wo der schweißtreibende Spieß kurzerhand umgedreht wird und über alle Kriterien zurück Richtung Rathaus führt. Gelaufen wird im Einzel oder im Vierer-Teambewerb. „Wir wollen über die Jahre ein Laufspektakel für jederfrau und jedermann kreieren“, sagt Michael Maurer vom – ausschließlich ehrenamtlich tätigen – Veranstaltungsteam.

Der Reingewinn fließt in den gemeinnützigen Verein „sports4everybody“, kommt also Nachwuchs-Spitzensportlerinnen und -sportlern zugute. Nennungen bis 10. Oktober über www.kitz-extremechallenge.com (m.i.)

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