Präsidentenwahl: Der ÖFB schmort lieber im eigenen Saft
Die anstehende Präsidentenwahl beim Österreichischen Fußball-Bund erinnert an das ÖSV-Fiasko im Juni. Demnächst könnten erneut die Wogen hochgehen.
Von Florian Madl
Wien – Wie sich die Szenarien doch gleichen. Auch wenige Wochen vor der Rochade an der Spitze des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) am 19. Juni 2021 schien die Dach-Organisation in zwei Lager gespalten: in eines für Kandidatin Renate Götschl (46), die vom scheidenden Peter Schröcksnadel (80) und der Westachse (u. a. Tirol, Vorarlberg) unterstützt wurde; und in ein Lager der Gegner, das zunächst Michael Walchhofer (46) und später den heute vor die Medien tretenden Kompromiss-Kandidaten Karl Schmidhofer (59/Steiermark) forcierte. Immer noch wirkt der Kahlschlag nach, Schröcksnadels Vize-Präsidentschaft im Internationalen Skiverband FIS birgt zusätzlich Sprengstoff für weitere Episoden.
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