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Kampf um „Eichhof“: „Diese Häuser werden den Bürgermeister überleben“

Neben den verbliebenen Mietern kämpfen nun auch Innsbrucker Gemeinderäte für den Erhalt der Südtiroler Siedlung „Eichhof“.

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Im Innenhof der Eichhof-Siedlung versammelten sich Bewohner, Politiker und interessierte Innsbrucker, denen der Erhalt der Häuser ein Anliegen ist.
© Dähling

Von Angela Dähling

Innsbruck – Rührende Schicksale, energische Kampfansagen und politische Hoffnungsbringer. All das prägte am Donnerstagabend die Protestveranstaltung der verbliebenen Bewohner der Eichhof-Häuser in Innsbruck. Mehrere Kommunalpolitiker verschiedener Listen waren gekommen, um den verzweifelten Anrainern zuzuhören.

„Ich halte es für ein Verbrechen, was hier passiert“, sagte GR Tom Mayer von der Liste Fritz im Anschluss. Die Architektin LA Evelyn Achhorner (FPÖ) bezeichnete die Südtiroler Siedlung als „städtebauliche Perle und Teil unserer Geschichte, den es zu erhalten gilt“, und GR Gerald Depaoli („Gerechtes Innsbruck“) nannte den Verzicht auf Mieteinnahmen durch seit Jahren leerstehende Wohnungen in der städtischen Siedlung „grob fahrlässig“. Gemeinsam mit GR Mesut Onay („Alternative Liste“) wollen sich die Kommunalpolitiker jetzt für die Sanierung der Siedlung starkmachen und sich damit hinter die 83 Anrainer stellen, die ihr Zuhause im Eichhof nicht für einen Neubau aufgeben wollen. „Der Eichhof darf nicht abgerissen werden. Das ist das Ziel. Es wird daher im Oktober ein Antrag dazu eingereicht, der im November vom Gemeinderat behandelt wird. 15 Stimmen haben wir schon, 21 brauchen wir“, verkündete Onay und rief: „Diese Häuser werden den Bürgermeister überleben!“


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