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Nach Rücktritten: „Wir hoffen, Swarovski bleibt ,made in Tirol‘“

Swarovski-Betriebsrat hofft nach dem Abgang der Unternehmensführung auf Stärkung des Wattener Standortes unter den kommenden Chefs.

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Wohin geht die Reise für den Wattener Swarovski-Standort? Die Beschäftigten hoffen nach den heftigen Turbulenzen auf Besserung.
© Rita Falk

Von Max Strozzi

Wattens – Der nach heftigen Familienstreitigkeiten erfolgte Rückzug von Robert Buchbauer (CEO) und Finanzchef Mathias Margreiter aus der Swarovski-Unternehmensführung wurde von der Belegschaft mit gemischten Gefühlen aufgenommen, schildert Zentralbetriebsrats-Chefin Selina Stärz. „Es gibt jetzt die Hoffnung, dass sich etwas ändert und die Mitarbeiter wieder gehört werden. Das war zuletzt nicht immer der Fall“, so Stärz. Von denjenigen, die konstruktive Kritik äußerten und vor Fehlentwicklungen warnten, habe sich der Konzern oftmals lieber getrennt.

Bezeichnend: Die Veranstaltung („townhall meeting“), bei der die Belegschaft am Donnerstag von den Rücktritten erfuhr, war eigentlich für eineinhalb Stunden anberaumt, wurde aber bereits nach 20 Minuten beendet. Und zwar deshalb, weil Mitarbeiter-Fragen zur Zukunft des Konzerns, die Wochen zuvor eingebracht wurden, plötzlich „nicht mehr da waren“ und daher vom Management auch nicht beantwortet wurden, schildert Stärz.


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