Wacker-Trainer Bierofka macht seinen „Jungs“ die Mauer

Die 1:3-Pleite beim GAK war ebenso ärgerlich wie unnötig, dementsprechend wurde es Anfang der Woche in der Wacker-Kabine etwas lauter als üblich.

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Nach der GAK-Pleite ließ Daniel Bierofka eine laute und deutliche Botschaft an den FCW-Kader folgen.
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – „Es wurde alles aufgearbeitet, was nicht gepasst hat. Klar, dass der Ton etwas schärfer war“, ist für Daniel Bierofka die letzte Woche abgehakt. Auch der gesamte Kader sprach intern Klartext. Dass an der Einstellung gezweifelt wird, kann und will Bierofka nicht gelten lassen. Vor dem morgigen „Schlüsselspiel“ gegen BW Linz macht der FCW-Coach demonstrativ die Mauer für seine Kicker: „Die Mannschaft hat eine schwere Zeit durchgemacht und verdient es nicht, an den Pranger gestellt zu werden. Wenn schon, dann soll eben ich kritisiert werden, aber nicht meine Jungs, denn die sind charakterlich schwer in Ordnung.“

⚽ 2. Liga, 10. Spieltag

Freitag

  • Young Violets Austria Wien - SV Horn 1:3 (0:1)
  • SKU Amstetten - Kapfenberger SV 3:0 (1:0)
  • Vorwärts Steyr - Rapid Wien II 2:5 (1:2)
  • FC Juniors OÖ - SKN St. Pölten 1:3 (0:1)
  • FC Dornbirn - Austria Lustenau 0:2 (0:1)

Samstag

  • SV Lafnitz - FC Liefering 1:3 (1:2)
  • GAK - FAC Wien 20.00 Uhr

Sonntag

  • Wacker Innsbruck - Blau Weiß Linz 10.30 Uhr

Dass in der Sonntagsmatinee gegen den regierenden Zweitligameister „Verlieren verboten“ angesagt ist, setzt den FC Wacker zusätzlich unter Druck. „Das sind wir ja gewohnt, damit können wir auch umgehen“, sieht Mittelfeldspieler Clemens Hubmann die Lage relativ entspannt. Ebenso Flo Jamnig, dem als lang gedientem Wacker-Profi klar ist, dass es jetzt Erfolgserlebnisse braucht: „Die GAK-Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, jetzt müssen wir gegen BW Linz liefern, und dafür werden wir alles in die Waagschale werfen.“

Ob er selbst schon erhöhten Druck verspürt? Diese Frage kostet Bierofka nur ein verschmitztes Lächeln: „Ich war 15 Jahre Profi und Trainer bei 1860 München. Ich kann damit umgehen, mich bringt so leicht nichts mehr aus der Fassung. Keine Angst, es besteht absolut keine Gefahr, dass ich mich vom Balkon stürze.“


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