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Zuhal Mössinger-Soyhan: „Ich musste den Kopf nutzen“

Zuhal Mössinger-Soyhan ist Journalistin und wurde als Kind irrtümlich für tot erklärt. Die Glasknochenkrankheit hat sie aber nicht davon abgehalten, selbstbestimmt zu leben.

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Zuhal Mössinger-Soyhan im Haus der Begegnung in Innsbruck.
© Rita Falk

Von Andrea Wieser

Innsbruck – Zuhal Mössinger-Soyhan sitzt im Rollstuhl. Mit überstrapazierten Metaphern zu diesem Umstand kann sie nichts anfangen. Am meisten ärgert sie die Formulierung „Sie ist an den Rollstuhl gefesselt“. Wenn sie das über sich hört, möchte sie am liebsten scherzhaft antworten: „Dann sollten wir doch die Polizei rufen.“ Die deutsch-türkische Journalistin lacht lieber, als sich bemitleiden zu lassen.


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