FC Wacker unter Zugzwang: Wenn nicht jetzt, wann dann?

In der Tivoli-Matinee am Sonntag gegen Meister BW Linz wird vom FC Wacker Innsbruck eine klare Reaktion auf die GAK-Pleite gefordert. Doch der Gegner ist kein leichter.

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Hat der FC Wacker am Sonntag wieder Grund zum Jubeln?
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Man kann es drehen und wenden, wie man will – fabriziert der FC Wacker am Sonntag ab 10.30 Uhr im Heimspiel gegen BW Linz eine ähnlich peinliche Pleite wie zuletzt beim GAK, dann ist ordentlich Feuer am Tivoli-Dach. Dessen sind sich alle bewusst beim FC Wacker, dementsprechend wird eine Reaktion erwartet. „Wenn nicht jetzt, also heute gegen Blau-Weiß, wann dann?“, lautet die Devise. Schließlich liegen die Tiroler vor der Begegnung schon zwölf Punkte hinter Austria Lustenau.

Aber ein Selbstläufer wird dieses Vorhaben nicht, denn schließlich gastiert der regierende Zweitliga-Champion in Innsbruck. Von der Meistermannschaft des Vorjahres um Torjäger Fabian Schubert, der zum Schweizer Erstligisten FC St. Gallen wechselte, blieb nicht viel über. 15 Neue wurden im Sommer geholt. „Sie spielen jetzt anders, weil sie nicht mehr diesen dominanten Stoßstürmer haben, sind aber wieder sehr stark“, weiß FCW-Coach Daniel Bierofka um die Schwere der Aufgabe. Bis auf Kapitän Lukas Hupfauf und Fabio Viteritti sind alle Kaderspieler fit. Die ein oder andere Veränderung in der Start-Elf schloss Bierofka nicht aus. „Wir brauchen Herz und Leidenschaft.“ Das spricht für Raphael Galle, der im Mittelfeld kräftig Gas geben soll.

Vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen fabrizierte der FC Wacker bisher, mit dem dritten Heimerfolg soll BW Linz und Lafnitz in der Tabelle überholt werden. „Die Mannschaft hat das Potenzial, gegen wen auch immer eine Serie zu starten. Das haben wir gegen BW Linz auch vor“, erklärte Bierofka.


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