Tiroler Regisseur Weiskopf mit Vespa beim Filmfest in Venedig

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Hermann Weiskopf (links) und Kameramann Bezi Freinademetz bei den Filmfestspielen.
© AVG Filmproduktion

Innsbruck, Venedig – „Als ich am 15. Juni 2020 nach dem Lockdown bei der ersten Grenzöffnung zu Italien um Mitternacht begleitet von Kameramann Bernhard Freinademetz am Brenner losfuhr, waren wir allein“, erzählt der Tiroler Regisseur Hermann Weiskopf. Da sei ihm klar geworden, welch historische Dimension seine Reise haben würde. Wie die TT berichtete, ist Weiskopf als erster Europäer nach der Grenzöffnung mit der Vespa bis nach Lampedusa gefahren. Anfang September feierte die so entstandene Doku „Ride back to Freedom“ im Rahmenprogramm der Filmfestspiele von Venedig Premiere. Im Film geht es um die Frage, was Freiheit für die Interviewten und den Regisseur bedeutet.

📽 Trailer | „Ride back to Freedom“

Ein Teil spielt im Veneto: Die Zuseher können sich am Sonnenuntergang am Gardasee, am innigen „Nessun dorma”, gesungen von Tenor Cristian Ricci in Verona, bis hin zum Blick auf den menschenleeren Markusplatz in Venedig erfreuen. Zur Premiere schipperte Weiskopf mit seiner Vespa auf einem Boot vor der Lagunenstadt. Ab März 2022 ist „Ride back to Freedom“ in Tirols Kinos zu sehen. (pla)

Bootsfahrt mit Vespa.
© AVG-Filmproduktion

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