Konflikt in der Landesregierung um Bericht zu Maximilianjahr

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Die Schwarzmander-Kirche und Kaiser Maximilian. Das Maximilianjahr liegt der Landesregierung jetzt schwer im Magen.
© Böhm

Innsbruck – Die Kritik des Landesrechnungshofs an der Organisation und Projektabwicklung des Maximilianjahrs 2019 führt zu massiven Spannungen in der Landesregierung. Eigentlich sollte der Prüfbericht am Dienstag in der Regierung diskutiert werden, doch wie aus dem Landhaus zu hören ist, dürfte es nicht dazu kommen. Kultur-Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP) soll ziemlich sauer darüber sein, dass jetzt der Kulturabteilung der „Schwarze Peter“ zugeschoben wird.

Wie der Landesrechnungshof anführt, hatte die Kulturabteilung gar keinen Spielraum bei den kritisierten Förderverfahren, vielmehr wurde die Subventionshöhe schon zuvor von der Steuerungsgruppe festgelegt. Hauptverantwortlich für das „Großprojekt Maximilianjahr“ war jedenfalls die Abteilung Repräsentationswesen. Diese untersteht Landeshauptmann Günther Platter (VP). Im Zusammenhang mit den Abrechnungen (Personalkosten) gab es zahlreiche Beanstandungen.

Offenbar soll das Ganze jetzt in der offiziellen Stellungnahme des Landes zurechtgerückt und erst dann von der Regierung abgesegnet werden. (pn)

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