Plus

Mit Taxler Jimmy durch Innsbruck: „So viele Baustellen, verrückt!“

Jimmy fährt seit 20 Jahren Taxi. Er hat uns zu Innsbrucks Hotspots in Sachen Sperren und Umleitungen mitgenommen. Die Baustellen kosten ihn Zeit und Geld.

  • Artikel
  • Diskussion (3)
Jimmy nimmt’s gelassen, die Innbrücken-Sanierung sei aber fordernd.
© Plank

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Mit 73 Jahren sitzt Jimmy immer noch hinter dem Steuer seines Taxibusses. „Ich habe große Kinder und mit meiner zweiten Frau noch zwei kleine Kinder, da muss ich weiterarbeiten“, sagt er. Und rechnet vor, dass alleine die Miete 900 Euro kostet. Neben den finanziellen Einbrüchen aufgrund von Corona macht ihm aktuell der Baustellen-Teppich zu schaffen, der über Innsbruck ausgerollt ist. „So viele Baustellen, verrückt!“, grummelt er und fährt zu einem ersten Hotspot, dem Südring. Schon auf der Olympiabrücke Richtung Westen beginnt es zu stauen, dabei ist es bereits 8.15 Uhr, die morgendliche Stoßzeit klingt schon wieder ab. „Am Südring ist fast immer Stau. Zuletzt habe ich 20 Minuten von zuhause zum Bahnhof gebraucht“, erzählt der Taxler. Er wohnt hinter dem Eisstadion. „Das war aber nicht am Bombentag“, sagt er verschmitzt.


Kommentieren


Schlagworte