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Suche nach Kriegsrelikten in Innsbruck: „Wir rechnen mit mehr Bomben“

Die Stadt Innsbruck kooperiert mit Historikern, um sich ein Bild über die Lage von Kriegsrelikten zu machen. Südring und Bahnhof stehen im Fokus.

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Bei Luftangriffen auf Innsbruck wurden 60 Prozent der Wohnungen zerstört.
© American Air Force

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Am Dienstag haben alle alles richtig gemacht: Nach wenigen Stunden konnte die Fliegerbombe, die bei Grabungen am Südring gefunden wurde, entschärft werden. „Ich habe mit dem Historiker vom Sondereinsatzkommando vor Ort gesprochen, er ist Sachverständiger bei Großbaustellen“, sagt Vizebürgermeister Hannes Anzengruber. Weitere Treffen seien geplant, um zu klären, welche heiklen Punkte in Innsbruck schon erfasst sind. Anzengruber: „Im Bereich des Südrings rechnen wir jedenfalls mit mehr Bomben.“


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